Fleisch

Da ich selbst viel zu gerne Fleisch esse, werde ich an dieser Stelle bestimmt nicht den Fleischverzehr verpönen. Aber es gibt auch andere Meinungen und die akzeptiere ich natürlich auch. Ich denke es ist wie mit allen Themen zu Ernährung und Gesundheit: im Vordergrund steht der Wohlfühlaspekt und das Richtige Maß (nicht unbedingt immer ein Liter). Im Normalfall ist es sicherlich nicht Empfehlenswert täglich Fleisch zu essen. Im Normalfall schadet es aber auch nicht gelegentlich Fleisch zu essen. Essen darf nicht nur Nahrungsaufnahme sein, sondern auch Genuss. Und wenn Sie täglich ein 300gr. Steak essen, hat das bestimmt nichts mehr mit Genuss zu tun. Achten Sie bei der Ernährung immer darauf, dass Sie sich ausgewogen ernähren. Vitamine und Mineralstoffe sind für unseren Körper lebensnotwendig und bevorzugt in Obst und Gemüse enthalten.

 

 

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Gütesiegel für Lebensmittel

Wissen Sie was hinter den Gütesiegeln und Begriffen bei Lebensmitteln steckt? Wenn nicht, haben wir hier einige wichtige übersichtlich zusammengetragen. Entscheidend für eine gute Lebensmittelqualität sind nicht nur die mikrobiologischen Werte, sondern insbesondere die Haltung der lebenden Tiere. Daher ist der Tierschutz auch für uns Menschen Wichtig.

 

Gesetzlich geschützte Begriffe:

Mit folgenden Begriffen gekennzeichnete Produkte wurden unter den höheren Anforderungen der EU-Ökoverordnung oder nach strengeren Kriterien hergestellt:

-         -         Biologisch oder Bio

-         -         Ökologisch oder Öko

-         -         Biologischer/ökologischer Landbau

-         -         Organisch

-         -         Biologisch-dynamisch

-         -         Biologisch-organisch

 

Nicht geschützte Begriffe:

Die gesetzlich nicht geschützten Begriffe garantieren nicht, dass die Produkte unter höherem Tierschutzstandards produziert wurden:

-         -         Artgerechte Tierhaltung

-         -         Tiergerechte Haltung

-         -         Deutsches Qualitätsfleisch

-         -         Aus der Region

-         -         Bäuerlich

-         -         Naturnah, Natürlich, Alternativ

-         -         Aus kontrolliertem Anbau

-         -         Traditionelle Produktion

 

Kennzeichnung durch Siegel:

NEULAND

Tiergerechte und umweltschonende Nutztierhaltung e.V.

http://www.neuland-fleisch.de

GESETZLICHES BIO-SIEGEL

http://www.bio-siegel.de

 

 

BIOLAND

http://www.bioland.de

Kriterien zum Tierschutz sind höher als beim gesetzlichen BIO-Siegel.

DEMETER

http://www.demeter.de

Kriterien zum Tierschutz sind höher als beim gesetzlichen BIO-Siegel.

NATURLAND

http://www.naturland.de

Kriterien zum Tierschutz sind höher als beim gesetzlichen BIO-Siegel.

 

 

Folgende Siegel stehen NICHT für mehr Tierschutz:

QS-Siegel - „Qualität und Sicherheit“

Gemeinsamer Siegel des Deutschen Bauernverbandes, Futtermittelhersteller, Schlachthöfe, verarbeitende Industrie, Einzelhandel und CMA.

Garantiert wird lediglich die Einhaltung der gesetzlichen Mindeststandard

CMA-Gütezeichen

Kontrolle der Beschaffenheit von Erzeugnissen anhand von chemisch-analytischen und mikrobiologischen Prüfkriterien.

 Ein besonderes Merkmal legen immer mehr Verbraucher (zum Glück) auch auf die Kennzeichnung von Eiern. Der bekannte Spruch „Kein Ei aus 3“ gehört dank den Tierschutzverbänden bald der Vergangenheit an. Ab 2007 ist die Käfighaltung in Deutschland verboten und ab 2012 sogar Europaweit - DANKE.

 

Kennzeichnungen der Haltungsformen:

0 – ökologisch

Unterliegen EU-weit einheitlichen und besonderen (ökologischen) Anforderungen und stammen aus Freilandhaltung. Die Tiere haben am meisten Platz. Ihre Gruppengröße ist begrenzt.

1 – Freiland

Stall wie in der Bodenhaltung, jedoch sind 4qm Auslauf pro Huhn vorgeschrieben.

2 – Bodenhaltung

Reine Stallhaltung. Tiere können sich im Stall frei bewegen, mindestens ein Drittel der Fläche ist eingestreut.

3 – Käfighaltung (ab 2007 in Deutschland verboten)

Jedem Huhn steht etwa die Fläche einer DIN-A4-Seite zur Verfügung. Boden des Käfigs ist komplett aus Drahtgitter.