Gesetz des Karma

In unseren heutigen Gesellschaft und  insbesondere in der Schulmedizin wird Krankheit immer als etwas Schicksalhaftes und Böses dargestellt - Krankheit als DER böse Feind des Menschen. Krankheit ist ein selbstgewählter Lernprozess. In diesem Zusammenhang möchte ich den Begriff "Karma" näher erläutern, da besonders durch die östlichen Einflüsse das Verständnis davon stark getrübt ist.

Karma ist das Gesetz der Wiederherstellung der Harmonie = Balancierung

Da es ein Gesetz ist, gehört es zur kosmischen Gesetzgebung und hat somit Gültigkeit für alle Seelen! Was bedeutet das aber nun? Wählen wir zur besseren Erklärung ein Beispiel. Stellen wir uns vor, wir besäßen eine Art kosmische Balkenwaage. Auf der einen Seite dieser Balkenwaage werden die positiven Lernprozesse abgelegt, auf der anderen Seite die negativen Lernprozesse. Wird auf einer dieser beiden Seiten, und es ist egal, auf welcher, zuerst ein Lernprozess abgelegt, das heißt, der Lernprozess wurde absolviert, so gerät unsere Waage aus dem Gleichgewicht. Bei dem ersten absolvierten Lernprozess sprechen wir auch von "dem Lernprozess". Um nun die Waage wieder ins Gleichgewicht zu bringen, muss ich in diesem oder einem anderen Leben den gegenteiligen Lernprozess erleben und erlernen, welcher dann auf der Gegenseite auf die Balkenwaage gelegt wird. Nunmehr kommt das Gleichgewicht wieder zustande und wir sprechen bei dem zweiten Lernprozess von einem " karmischen Lernprozess"  oder auch einfach nur vom Karma. Nach dem kosmischen Gesetz des Karma wurde das Gleichgewicht wiederhergestellt, das Gleichgewicht zwischen positiv und negativ. Die Summe aller positiven und negativen Erfahrungen bringt uns die Vollkommenheit. Vollkommenheit besteht also aus dem absoluten Gleichgewicht von allen gemachten positiven und negativen Erfahrungen.  In diesem Zusammenhang sei betont, dass negativ und positiv nicht der menschlichen Bewertung von gut und böse gleichkommt. Einzig und allein das Göttliche Maß ist es, was als Bewertung unserer Lernprozesse zugrunde gelegt wird. Eine, nach menschlichem Empfinden, "schlechte Tat" kann nach göttlichen Maßstab durchaus genauso ein Lernprozess sein, der uns zur Vollkommenheit führt, wie die Ausübung einer guten Tat.